Geschmorte Hijiki-Algen (Hijiki no Nimono)

Geschmorte Hijiki-Algen (Hijiki no Nimono)

Küche: Japanisch

Region: 日本各地

Portionen: 4人分

Geschmorte Hijiki-Algen (Hijiki no Nimono) ist ein hausgemachtes Gemüsegericht. Zutaten und Schritt-für-Schritt-Anleitung stehen unten, mit Tipps zum Kochen zu Hause.

Zutaten

  • Hijiki-Sprossen (getrocknet) 20 g
  • Karotte 1/3 (50 g)
  • Aburaage (frittierter Tofu) 1 Scheibe
  • Sojabohnen (gekocht) 100 g
  • Sesamöl 1 EL
  • Dashi 150 ml
  • Zucker 1 1/2 EL
  • Mirin 1 EL
  • Sojasauce 2 EL
  • Sake 1 EL

Zubereitung

  1. Die Hijiki kurz abspülen und 15–20 Minuten in reichlich Wasser einweichen. Sie quellen auf das 8- bis 10-fache auf, daher eine große Schüssel verwenden. In ein Sieb abgießen, nochmals abspülen und gut abtropfen lassen.
  2. Die Karotte in 3 cm lange Stifte schneiden. Das Aburaage mit kochendem Wasser übergießen, um Fett zu entfernen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Sojabohnen abtropfen lassen.
  3. Das Sesamöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und die Karotte anbraten. Sobald sie mit Öl überzogen ist, die Hijiki zugeben und etwa 2 Minuten braten, bis sie glänzen.
  4. Aburaage und Sojabohnen zugeben, einmal umrühren und Dashi, Sake und Zucker zufügen. Aufkochen, einen Einlegedeckel auflegen und bei mittlerer bis schwacher Hitze 5 Minuten köcheln.
  5. Mirin und Sojasauce zugeben und unter gelegentlichem Rühren etwa 10 Minuten köcheln, bis kaum noch Flüssigkeit übrig ist.
  6. Vom Herd nehmen, so abkühlen lassen, damit sich die Aromen verbinden, dann anrichten.

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Hinweise

Werden die Hijiki zuerst in Öl angebraten, mildert das den Meeresgeruch und gibt mehr Fülle.

Bei langen Hijiki diese nach dem Einweichen in mundgerechte Stücke (3–4 cm) schneiden.

Im Kühlschrank 4–5 Tage haltbar – praktisch, gleich mehr als Vorratsbeilage zu kochen. Eignet sich auch als Zutat für Mischreis oder gerolltes Omelett.

Auch mit Konnyaku, Edamame, Chikuwa oder Hähnchenhack schmeckt es gut.

Herkunft und Geschichte

Hijiki no Nimono sind eingeweichte getrocknete Hijiki-Algen, die mit Aburaage, Karotte und Sojabohnen süß-salzig geschmort werden. Das Gericht ist ein Klassiker der japanischen Hausmannskost, ein „Geschmack von Mama“ und eine typische Vorratsbeilage.

Hijiki ist eine Alge, die auf Küstenfelsen wächst und in Japan seit alters gegessen wird. Ihr Name taucht schon in Schriften der Nara- und Heian-Zeit auf, und sie wurde als getrocknet gut haltbares Lebensmittel geschätzt.

Wegen ihres hohen Gehalts an Kalzium und Ballaststoffen erscheint sie oft als gesunde Beilage in Schulessen und Krankenhauskost. In manchen Regionen wird der 15. September als „Hijiki-Tag“ beworben und empfohlen, sie am Tag der Ehrung der Alten als Wunsch für ein langes Leben zu essen. Das Gericht lässt sich gut vorbereiten und ist zuverlässig, wenn man dem Alltagstisch noch eine Beilage hinzufügen möchte.