
Geschmorter Kabocha-Kürbis (Kabocha no Nimono)
Küche: Japanisch
Region: 日本各地
Portionen: 3〜4人分
Geschmorter Kabocha-Kürbis (Kabocha no Nimono) ist ein hausgemachtes Gemüsegericht. Zutaten und Schritt-für-Schritt-Anleitung stehen unten, mit Tipps zum Kochen zu Hause.
Zutaten
- Kabocha-Kürbis 1/4 (400 g geputzt)
- Wasser 200 ml
- Zucker 2 EL
- Mirin 1 EL
- Sojasauce 1 1/2 EL
- Sake 1 EL
Zubereitung
- Kerne und Fasern des Kürbisses mit einem Löffel entfernen und in etwa 4 cm große Stücke schneiden. Die Schale stellenweise abschälen (gefleckt) und die Kanten dünn abschrägen.
- Den Kürbis mit der Schale nach unten nebeneinander, ohne zu überlappen, in einen Topf legen.
- Wasser, Sake und Zucker zugeben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Einen Einlegedeckel auflegen und bei mittlerer bis schwacher Hitze 5 Minuten köcheln.
- Mirin und Sojasauce zugeben, den Einlegedeckel wieder auflegen und 8–10 Minuten köcheln, bis ein Bambusspieß leicht hineingleitet.
- Den Einlegedeckel abnehmen und unter leichtem Schwenken des Topfes 1–2 Minuten einkochen, bis die Flüssigkeit weniger wird. Nicht mit Stäbchen umrühren, sonst zerfällt der Kürbis.
- Vom Herd nehmen und etwa 10 Minuten ziehen lassen, damit der Geschmack einzieht, dann anrichten.
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Hinweise
Stellenweises Schälen und Abschrägen der Kanten verhindert das Zerfallen, lässt den Geschmack besser einziehen und sieht schön aus.
Der Wassergehalt von Kabocha hängt von Sorte und Jahreszeit ab. Bei mehligem Kürbis etwas mehr Wasser nehmen, bei wässrigem etwas weniger.
Auch kalt lecker, daher ideal für Bento und zum Vorkochen. Im Kühlschrank etwa 3 Tage haltbar.
Zur Wintersonnenwende schmoren manche Regionen Kabocha zusammen mit Azukibohnen zu „Itokoni“.
Herkunft und Geschichte
Kabocha no Nimono ist mit Zucker und Sojasauce süß-salzig geschmorter Kabocha-Kürbis und eine der typischsten Beilagen der japanischen Hausmannskost.
Kabocha soll um das 16. Jahrhundert mit portugiesischen Schiffen nach Kyushu gelangt sein. Bekannt ist die Theorie, dass der Name eine Verballhornung von „Kambodscha“ ist, weil die Schiffe damals über Kambodscha kamen.
Weil er sich gut lagern lässt und sehr nahrhaft ist, hält sich vielerorts der Spruch, dass man sich nicht erkältet, wenn man zur Wintersonnenwende Kabocha isst; so ist er auch als Festspeise zu diesem Tag beliebt. Seine mehlige Süße harmoniert mit der Salzigkeit der Sojasauce – ein Geschmack, den alle Generationen lieben, zu Reis wie im Bento.