
Indisches Naan
Indisches Naan ist ein hausgemachtes Hauptgericht, Schwierigkeit 3/5 (Mittel). Dies ist ein indisches Fladenbrot mit Hefe, außen leicht knusprig und innen weic. Zutaten und Schritt-für-Schritt-Anleitung stehen unten, mit Tipps zum Kochen zu Hause.
3 / 5
★★★☆☆
Zutaten
- Weizenmehl Type 550 (oder Brotmehl)
- Joghurt
- Hefe
- Zucker
- Salz
- Ghee oder Butter
- Warmes Wasser
- Schwarzer oder weißer Sesam (optional)
- Korianderblätter (optional)
- Knoblauch (für die Knoblauch-Naan-Version, optional)
- Pfanne (Antihaft- oder Gusseisenpfanne)
- Nudelholz
Zubereitung
- ### Teig kneten und gehen lassen
- 3 g Trockenhefe und 10 g Zucker in 100 ml warmem Wasser (ca. 40 °C, nicht zu heiß) auflösen
- **5 Minuten** stehen lassen, bis sich *feine Bläschen an der Oberfläche bilden* (die Hefe ist aktiviert)
- 300 g Weizenmehl und 5 g Salz in eine große Schüssel geben und vermischen
- Hefewasser, 60 ml Joghurt und 15 ml Speiseöl dazugeben
- Mit den Händen zu einem *glatten, weichen* Teig kneten (der Teig sollte etwas weicher als ein normaler Teig sein und leicht klebrig sein – das ist normal)
- **8–10 Minuten** kneten
- 3 ml Öl auf die Teigoberfläche streichen, damit der Teig nicht austrocknet
- Die Schüssel mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken
- An einem warmen Ort **mindestens 1 Stunde** gehen lassen, bis *der Teig auf etwa das Doppelte aufgegangen ist*
- ### Portionieren und ausrollen
- Den gegangenen Teig herausnehmen und leicht durchkneten, um die Luft herauszudrücken
- In 6 gleich große Stücke teilen (je ca. 80 g)
- Ein Teigstück nehmen und die Hände mit 3 ml Mehl oder Öl bestäuben
- Mit dem Nudelholz zu einem länglichen Oval oder Tropfen ausrollen, etwa 4–5 mm dick
- Für Knoblauch-Naan: gehackten Knoblauch und Korianderblätter auf der Teigfläche verteilen und leicht einrollen, sodass sie in den Teig eingedrückt werden
- Nach Belieben Sesam auf der Teigfläche verteilen
- ### Backen
- **Methode 1: Pfanne (empfohlen)
- Die Pfanne (am besten Gusseisen) bei hoher Hitze *sehr heiß* werden lassen (ein Wassertropfen verdampft sofort)
- Eine Seite des Teigs dünn mit Wasser bestreichen
- Den Teig mit der wasserbestrichenen Seite nach unten in die Pfanne legen
- **1–2 Minuten** backen, bis *auf der Unterseite goldbraune Flecken entstehen und der Teig beginnt, Blasen zu werfen*
- Wenden und weitere **1–2 Minuten** backen
- Falls ein Gasherd vorhanden ist: Nach dem Wenden den Teig mit einer Zange hochheben und **einige Sekunden** direkt über der offenen Flamme backen – der Teig geht dann schnell auf
- Nach dem Herausnehmen sofort mit Ghee oder Butter bestreichen
- **Methode 2: Backofen
- Den Backofen auf die höchste Temperatur vorheizen (meist 250 °C)
- Den Teig auf ein Backblech legen
- **3–5 Minuten** backen, bis *die Oberfläche goldbraun ist und der Teig aufgeht*
- Nach dem Herausnehmen mit Ghee oder Butter bestreichen
- ### Servieren
- Heiß servieren
- Passt zu jedem indischen Curry, z. B. Butter Chicken, Kidneybohnen-Curry usw.
Hinweise
Dies ist ein indisches Fladenbrot mit Hefe, außen leicht knusprig und innen weich und bissfest – der perfekte Begleiter zu Curry. Es ist reich an Kohlenhydraten und Eiweiß, und der Joghurt macht das Brot leichter verdaulich. Die Zubereitung ist etwas anspruchsvoll; man muss auf die Teigkonsistenz und die Hitze achten, aber es gelingt schon in einer Pfanne. Mit 1 Stunde Gehzeit dauert es insgesamt etwa 1,5 Stunden.
Geschätzter Schwierigkeitsgrad: ★★★
Geschätzte Kalorien: 559 kcal
Berechnung:
Vor jeder Zubereitung festlegen, für wie viele Portionen gekocht wird. Eine Portion ergibt 6 Naan, genug für 2–3 Personen.
Pro Portion:
- 300 g Weizenmehl Type 550
- 60 ml Joghurt
- 3 g Trockenhefe
- 10 g Zucker
- 5 g Salz
- 15 ml Speiseöl (zum Kneten)
- 100 ml warmes Wasser (ca. 40 °C)
- 30 g Ghee oder Butter (zum Bestreichen)
- 5 g schwarzer Sesam (optional)
- 10 g Korianderblätter (optional)
- 3 Knoblauchzehen (ca. 9 g), gehackt (optional für die Knoblauch-Version)
- Die Weichheit des Teigs ist entscheidend: Ein zu fester Teig ergibt trockenes, hartes Naan. Der Teig sollte feucht und leicht klebrig sein.
- Eine Gusseisenpfanne ist besser als eine Antihaftpfanne, da sie höhere Temperaturen und schönere Röstaromen erzeugt.
- Nach dem Backen sofort mit Ghee oder Butter bestreichen – das ist der Schlüssel für Aroma und Textur von Naan.
- Neben dem klassischen Naan gibt es auch beliebte Varianten wie Knoblauch-Naan, Käse-Naan und Butter-Naan.
- Naan hat in Indien eine jahrhundertealte Geschichte; die früheste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1300, und es wird angenommen, dass es aus der persischen Kultur stammt.
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