
Tendon (Tempura-Reisschale)
Küche: Japanisch
Region: 日本各地
Portionen: 2人分
Tendon (Tempura-Reisschale), auch als Garnelen-Tempura-Donburi gesucht, setzt heiße Garnelen- und Gemüse-Tempura auf warmen Reis mit süß-salzigem Tentsuyu. Knusprige Panade trifft die Sauce – ein Klassiker in Kantinen und Haushalten in ganz Japan.
Auf einen Blick
Zeit: ca. 30–40 Min · 2 Portionen · Schwierigkeit: mittel · ≈ 550–750 kcal pro Portion (Schätzung)
Tendon (Tempura-Reisschale), auch als Garnelen-Tempura-Donburi gesucht, setzt heiße Garnelen- und Gemüse-Tempura auf warmen Reis mit süß-salzigem Tentsuyu. Knusprige Panade trifft die Sauce – ein Klassiker in Kantinen und Haushalten in ganz Japan.
Zutaten
- Warmer Reis 2 Schalenportionen (ca. 300 g)
- Geschälte Garnelen (mittel–groß, entdarmt) 6
- Aubergine 1
- Kabocha-Kürbis oder Süßkartoffel 80 g
- Shishito- oder Paprikaschoten 4
- Mehl (für den Teig) 80 g
- Ei (für den Teig) 1
- Eiswasser (für den Teig) 100 ml
- Frittieröl nach Bedarf
- Dashi (für Tentsuyu) 150 ml
- Sojasauce (für Tentsuyu) 2 EL
- Mirin (für Tentsuyu) 2 EL
- Zucker (für Tentsuyu) 1 TL
- Gehackte Frühlingszwiebel (optional) nach Bedarf
Zubereitung
- Zuerst Tentsuyu kochen. In einem kleinen Topf Dashi, Sojasauce, Mirin und Zucker kurz aufkochen; wenn der Zucker gelöst ist, vom Herd nehmen. Garnelen entdarmen, Bauchseite leicht einschneiden und strecken, trocken tupfen. Aubergine in Stücke oder diagonal halbieren; Kabocha 5 mm dick in Ginkgo-Scheiben; Shishito-Stiele entfernen.
- Teig anrühren. Ei und Eiswasser mischen, Mehl zugeben und mit Stäbchen nur grob verrühren (nicht überarbeiten; etwas Mehlstaub ist in Ordnung). Zutaten leicht bemehlen, dann durch den Teig ziehen.
- Öl auf 170–180 °C erhitzen. Zuerst Kabocha und Aubergine, dann Shishito, zuletzt Garnelen frittieren. Garnelen schwanzvoran einlegen, bei hellgoldener Farbe herausnehmen und abtropfen. Nicht überfüllen.
- Warmen Reis in Schalen füllen und etwas Tentsuyu über den Reis träufeln. Tempura anrichten, restliche Sauce darüber (oder separat) und Frühlingszwiebel streuen.
- Heiß servieren. Mehr Sauce für Saftigkeit oder weniger, um die Panade knusprig zu halten – nach Geschmack.
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Hinweise
Kaltes Wasser und nur leichtes Rühren halten den Teig knusprig; zu starkes Rühren macht Gluten und klebrig.
Zutaten gut abtrocknen und vorher leicht bemehlen, damit der Teig haftet.
Etwa 170 °C für Gemüse, 180 °C für Garnelen; feine, lebhafte Blasen bedeuten richtige Temperatur.
Klassisches Tentsuyu ist süß-salzig; Zucker weglassen und nur Mirin nutzen, wenn es weniger süß sein soll.
Direkt aus dem Öl auf den Reis weicht die Panade auf – gut abtropfen, bevor die Sauce draufkommt.
Zeit und Temperatur
Tentsuyu nur kurz aufkochen · Öl ca. 170 °C Gemüse, ca. 180 °C Garnelen · In Chargen frittieren
Nährwerte
650 kcal · Eiweiß 28 g · Fett 28 g · Kohlenhydrate 72 g
1 bowl, estimate for 2 servings
Ersatz
- Garnelen → Weißfisch oder Tofustreifen
- Eiswasser → ein paar Eiswürfel für extra Knusprigkeit
- Mirin → Zucker + Wasser
- Shishito → Bohnen oder Zwiebelringe
Aufbewahrung
Tempura am besten frisch. Reste weichen auf – kurz im Ofen oder Heißluft nachknuspern, dann Sauce. Tentsuyu 2–3 Tage kühlen. Fertig saucierte Schale nicht einfrieren.
Häufige Fragen
- Warum wird der Teig gummiartig statt knusprig?
- Zu starkes Rühren bildet Gluten; Eiswasser, leicht rühren und Zutaten gut abtrocknen.
- Kann ich Tendon vorbereiten?
- Gemüse schneiden und Tentsuyu vorkochen; Teig und Frittieren erst kurz vor dem Essen.
- Was tun, wenn die Sauce zu süß ist?
- Zucker reduzieren oder weglassen und mit Mirin arbeiten, oder mit Dashi verdünnen.
- Woran merke ich zu kaltes Öl?
- Große, seltene Blasen und fettige blasse Panade; feine lebhafte Blasen bei 170–180 °C sind richtig.
- Wie viel Tentsuyu aufgießen?
- Reis leicht benetzen, dann oben nachgießen – oder Sauce separat für knusprige Panade.
Herkunft und Geschichte
Tendon ist eine klassische japanische Reisschale mit frischer Tempura auf warmem Reis und süß-salzigem Tentsuyu. Garnelen plus Gemüse-Tempura wie Aubergine und Kabocha sind die übliche Hauskombi.
Tempura-Läden in Tokio sollen sie vom späten Edo bis Meiji als Donburi angeboten haben; sie verbreitete sich unter vielbeschäftigten Stadtbewohnern. Heute ist sie ein Genussgericht in Kantinen und Haushalten landesweit.
Dieses Rezept belegt zwei Schalen mit sechs Garnelen und Gemüse; die Sauce ist Basis-Dashi–Soja–Mirin. Frisch frittierte knusprige Panade trifft die Sauce – das macht den Geschmack.