Akashiyaki (Tamagoyaki-Oktopusbällchen)

Akashiyaki (Tamagoyaki-Oktopusbällchen)

Küche: Japanisch

Region: 兵庫県

Portionen: 4人分(約40個)

Akashiyaki (Tamagoyaki-Oktopusbällchen) ist ein hausgemachtes Hauptgericht. Zutaten und Schritt-für-Schritt-Anleitung stehen unten, mit Tipps zum Kochen zu Hause.

Zutaten

  • Gekochter Oktopus 120 g
  • Eier 3
  • Dashi (Kombu und Katsuobushi) 400 ml
  • Kuchenmehl 60 g
  • Jin-ko (Weizenstärke / Ukiko) 60 g
  • Neutrales Öl nach Bedarf
  • [Tunke] Dashi 600 ml
  • [Tunke] Helle Sojasauce 2 TL
  • [Tunke] Mirin 2 TL
  • [Tunke] Salz 1/3 TL
  • Mitsuba nach Bedarf

Zubereitung

  1. Den Oktopus in 1-cm-Würfel schneiden. Bei rohem Oktopus mit Salz reiben, Schleim abwaschen, kurz blanchieren und dann schneiden.
  2. Die Tunkenzutaten im Topf erwärmen, abschmecken und mit Salz etwas kräftiger als eine klare Suppe einstellen.
  3. Mehl und Jin-ko zusammen in eine Schüssel sieben. Abgekühltes Dashi nach und nach zugeben und glatt rühren.
  4. In einer anderen Schüssel die Eier gut verquirlen und unter den Teig aus Schritt 3 rühren, bis er seidig ist. Er soll dünnflüssig sein.
  5. Ein Takoyaki-Eisen (oder eine Akashi-Kupferplatte) gut erhitzen und jede Mulde großzügig einölen. Teig bis zum Rand gießen und je ein Stück Oktopus einlegen.
  6. Nach 1–2 Minuten, wenn der Rand stockt, mit einem Spieß am Rand entlang lösen und eine halbe Drehung geben. Überlaufenden Teig hineinschieben und erneut halb drehen, bis eine Kugel entsteht.
  7. Wenn sie leicht bräunen und aufquellen, sind sie fertig. Sie sind weich – behutsam mit Spatel oder Brett umsetzen. Mitsuba im warmen Tunke-Dashi schwimmen lassen und eintauchen zum Essen.

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Hinweise

Jin-ko (Ukiko) ist Weizenstärke; sie wird beim Erhitzen nicht hart und gibt Akashiyaki die typische flaumige, zarte Textur. In Backbedarfsläden oder online erhältlich. Kartoffelstärke geht notfalls, wird aber etwas zäher.

Der Teig ist weich und schwer zu wenden – viel Öl verwenden. Erst wenden, wenn der Rand stockt.

Die Tunke kann heiß oder kalt serviert werden. Manche Läden bieten auch Sauce an.

Traditionell wird Akashiyaki auf einem geta-förmigen Holzbrett serviert.

Herkunft und Geschichte

Akashiyaki ist ein Heimatgericht aus Akashi in der Präfektur Hyogo: weicher, eierreicher Teig mit Oktopus, zu Kugeln gebacken und in Dashi getunkt. Vor Ort heißt es „Tamagoyaki“.

Akashi ist seit jeher ein Hafenort, bekannt für Akashi-Oktopus. Ende der Edo-Zeit stellte man dort mit Eiweiß Imitat-Korallenperlen („Akashi-dama“) für Haarnadeln her; die übrig gebliebenen Dotter sollen zu einem Gericht mit Oktopus im Eierteig inspiriert haben.

Der Teig aus Mehl, Jin-ko, Eiern und Dashi ist so weich, dass er fast zerfällt. Er gilt auch als Vorbild für das Osaka-Takoyaki der frühen Showa-Zeit. Die Kugeln auf einem Brett zu reichen und in warmes Dashi zu tauchen ist der Akashi-Stil.